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und Konfis auf Gottsuche

Das „Weihnachtsspecial“ der Arbeitshilfe KU-Praxis ist auf dem Markt – digital und kostenlos! Genau zur richtigen Zeit, um sich angesichts der sich verschärfenden Pandemielage mit genügend Anlauf für mit der Gestaltung der Konfizeit rund um Advent und Weihnachten zu beschäftigen. Und zwar so, dass die Konfi selbst und aktiv Weihnachten als Thema entdecken und gestalten. Sonst bekommen die Konfis ja oft und maximal und mehr oder weniger freiwillig den gemeindlichen Auftrag zur Durchführung des Krippenspiels in der überfüllten Kirche am Heiligabend. Da geht deutlich mehr: Jetzt sind sie Teil einer ganz neuen Weihnachtsfestgestaltung. Mit ihren Ideen, abwechslungsreichen Formaten und talentspezifischen Aufgaben sind sie als Experten gefragt.
Es geht um „Projektimpulse jenseits einer priesterlichen Versorgungsmentalität an ganz verschiedenen Orten: in der Kirche, im öffentlichen Raum, in den Wohnhäusern und nicht zuletzt im Netz“, so fasst es Michael Domsgen in seinem lesenswerten Beitrag zur Orientierung zusammen.

Es folgen auf kompakten 38 Seiten ausgeführte und corona-kompatible Praxisbausteine, die die vielfältigen Möglichkeiten digitaler Medien in analoge Arbeitsformen integrieren. Allein schon die gezeigten Beispiele und Filmtipps der Autoren lohnen das Anschauen.

Konfis drehen persönliche Paperclips/Stopmotion-Filme, entwickeln einen weihnachtlichen Gottesdienst für das Wohnzimmer, überlegen sich mit anderen Gemeindegliedern pfiffige Telefon- und Briefaktionen oder überraschen Unbekannte auf einen weihnachtlichen Wunschspaziergang. Ein weiterer Baustein bietet mithilfe der KonApp Konfi-Challenges zum Fest. Und natürlich fehlen auch Ideen zur Gestaltung von Krippenspielen nicht. Da gibt es das Krippenspiel to go aus der Tüte und ein sogar einen ausformulierten Krippenstationsweg durch die heimatlichen Gassen. Und alternativ unter dem Motto Go – tell it on the Streets ein weihnachtliches Straßenprogramm nach je eigenem Geschmack.
Am Ende finden sich zwei weitere grundsätzlichere Beiträge. Es geht um Weihnachten in einem dörflich-konfessionslosen Umfeld und einen gemeindepädagogischen Impuls, der über die Ausgestaltung weihnachtlicher Orte und einer Weihnachtskirche nachdenkt.
Nicht nur hier wird deutlich: Die Anregungen des KU-Praxis-Weihnachtsspecials lassen sich wunderbar für das gesamte Nachdenken über Weihnachten 2020 in unseren Gemeinden nutzen.

Hier nun endlich der Link zum Download: https://www.randomhouse.de/KU-Praxis-Fuer-die-Arbeit-mit-Konfirmandinnen-und-Konfirmanden/aid79850.rhd

Ein ausführliches und materialreiches Weihnachtsspecial der bewährten Reihe Konfis auf Gottsuche, findet sich hier: https://konfi-arbeit.de/weihnachten-mit-konfis-gestalten-und-feiern/

Im ICE zwischen Hannover und Bremen. Ein kleiner Junge singt Kinderlieder vor sich hin. Auch weihnachtliche Weisen sind mit dabei. Wie schön und anrührend, denkt mein Sohn. Klar gibt es auch ein paar Erwachsene, die lieber in Ruhe lesen wollen. In einem Großraumabteil kurz vor dem Fest kann die Bahn es nicht allen recht machen.
Am Bahnhof in Oldenburg begrüßt eine Frau einen Ankömmling mit herzlicher Umarmung: „Mensch, wie lange haben wir uns nicht gesehen.“

Menschen fahren quer durch die Lande, um miteinander als Familie, Weihnachten zu feiern.
Konfis spielen die wundersame Geschichte der Geburt des Jesuskindes nach – auch für Josef wird sich eine Besetzung finden. Und auch die Heiligen drei Könige kommen bald im Stall von Bethlehem an.
Feierliche Gottesdienste, klassische Konzerte, Hausmusik unterm Lichtertannenbaum, leckere Gans oder veganer Nussbraten, Partystimmung in angesagten Clubs. Menschenkinder und auch die knuffigen Haustiere werden beschenkt.

Natürlich erledigen sich die Weltprobleme auch über die Feiertage nicht von selbst. Wir lesen „Wir sind das Klima“ und stimmen Heribert Prantl zu, der Weihnachten eigentlich erst dann feiern möchte, wenn Flüchtlinge aus ihrem Elend gerettet werden. Erst dann erfüllt sich die Sehnsucht nach der Ankunft des Heilandes der Welt nicht nur in den warmen Stuben, sondern auch in Unterkünften, die denen der ersten Heiligen Nacht oft noch nicht einmal nahe kommen.

Im Angesicht des vor sich hin flackernden Friedenslichtes aus Bethlehem, dass dank der Pfadfinder seinen Weg von der Geburtsgrotte in alle Welt findet, fällt mir ein Musikvideo ein, dass ich kürzlich gesehen habe: Udo Lindenberg feats KIDS ON STAGE: Wir ziehen in den Frieden.
Bei mir kommen solche Botschaften an. Und sie machen mir Mut, auch nach Weihnachten dran zu bleiben. Nicht den Kopf in den Sand zu stecken (macht Vogel Strauß übrigens, um nachzuschauen, ob der Nachwuchs im Ei es auch schön warm und sicher hat), sondern mit meinen Möglichkeiten am Platz zu sein.
Übrigens: Das gerade erschienene Debutalbum „Generation Morgen“ (hier und natürlich auch anderswo) des Düsseldorfer Kindershowchors KIDS ON STAGE lohnt sich. Nicht nur das lebensabenteuertolle Video „Jetzt oder nie“ .

Ich wünsche allen Abonnenten und allen anderen KAJAK-Blog-Leser*innen:

… in der Advents- und Weihnachtszeit

Ist Jesus alltagstauglich? Morgen, am 12. Dezember, starten wir in Neuende in Wilhelmshaven den Praxistest. Die Konfis beschäftigen sich mit dem, was sie von Jesus bisher so wissen: „Ach ja, Weihnachten, Ostern, der ging übers Wasser…“ Nach einer kurzen Begegnung mit „Kumpel Christus“ und einer Annäherung an die berühmten Ich-bin-Worte aus dem Johannes-Evangelium gestalten die Jugendlichen persönliche Jesus-Symbole. Damit machen sie sich dann auf den Weg durch die Advents- und Weihnachtszeit bis ins neue Jahr 2020 hinein. Sie werden eingeladen, ihr Zeichen der Nähe Jesu überall mit hin zu nehmen, Jesus mit anderen zu teilen, seine Gegenwart in Familie und Alltagswelt zu entdecken und sich interessiert nach Erfahrungen mit Jesus zu erkundigen. Ihre Schnappschüsse, Impressionen und Durchblicke können sie dann auf einer geschützten Website hochladen. Wir sind gespannt….

Ach ja, das Projekt ist der Test für einen Baustein, den Pastorin Mareike Heitmann und ich für das neue KU-Praxis-Heft „Jesus Christus“ ausprobieren. Wenn denn alles klappt, so wie wir uns das ausgedacht haben, erscheint er im Sommer 2020… – wir sind auf jeden Fall gespannt!

Ein kleines weihnachtliches KonApp-Projekt?
Spielend einfach?
Dann jetzt!

1. Eine Umfrage starten – gern auch schon vor dem Gruppentreffen
Was ist dein Lieblingsweihnachtslied?…….
2. Weihnachtsgeschichte lesen
3. Recherche im Lexikon und Gespräch
4. In der Weihnachtszeit ein Foto mit einer beeindruckenden Person posten

Moment mal. Wie soll das gehen mit dieser Einheit? Ok, schon klar. Die ausführliche Beschreibung findet sich im Download. Inklusive einer Hilfestellung, wie die KonApp für die Gruppenarbeit eingerichtet werden kann. Ist gar nicht so schwer…

Es ist super, dass die KonApp auf dem Markt ist. Und ja, es gibt noch ein paar Kinderkrankheiten. Aber für alle, die schon mit der KonApp am Start sind, ist die hier vorgestellte Konfi-Einheit ein gutes Angebot, sozusagen ein Training on the job. Die Einheit stammt übrigens von Maximilian Naujoks, der extra dafür da ist, um inhaltliche Angebote rund um die KonApp zu entwickeln. Demnächst wird es auch einen Newsletter geben, der aktuell über die Möglichkeiten der KonApp informiert.

Für alle, die sich mit anderen über die KonApp zwanglos austauschen wollen, empfehlen wir den Eintritt in die KonApp-Facebook-Gruppe.

Alle, die einem erfahrenen Medien-Pfarrer über die KonApp-Praxis-Schulter schauen möchten, ein Einführungsvideo suchen und alle möglichen Tipps und Links, schauen bitte hier!

P.S. Übrigens lässt sich diese kleine KonApp-Übung auch auf andere Themen übertragen.