Kirche macht viel für kleine und große Kinder, Konfis und Jugendliche. Und bei vielen Aktionen und Veranstaltungen ist dabei die Familie mit im Boot. Egal, ob im Hintergrund, als Entscheiderin oder als Miteingeladene. Deswegen nehmen wir die Familie bei unserer nächsten Impulswerkstatt in den Blick und probieren ein paar Bausteine aus dem aktuellen KU-Praxis-Heft zum Thema „Familie“ gleich mal aus – das Heft liegt bei uns für Interessierte zum Abholen oder Zugeschicktwerden bereit.

Wir werden in mittsommerlicher Atmosphäre Ideen, Impulse und praktische Beispiele für die Arbeit mit Familien der Konfirmandenzeit und in der Kinder- und Jugendarbeit vorstellen. Und natürlich gehört der Austausch über unsere Erfahrungen mit Familien auch dazu!

Wann? Mittwoch, 20. Juni 2018, 16-19 Uhr
Wo? Gemeindehaus Versöhnungskirche Oldenburg, Kranbergstraße 7
Wer? Ehrenamtliche, Pastor*innen, Diakon*innen…<
Wieviel? Die Teilnahme kostet kein Geld, aber Zeit und Interesse
Die Leitung dieser Werkstatt übernehmen:
Eva Brunken, Bildungsreferentin im Landesjugendpfarramt für den Kindergottesdienst und die Arbeit mit Kindern
Matthias Hempel, Pastor der ELKiO für Konfirmandenzeit

Anmeldung am besten gleich .und spätestens bis zum 13. Juni unter: http://link.ejo.de/impulswerkstatt
Gern natürlich auch per Telefon oder Mail an die KonfiZeit: 0441 7701 421 – konfizeit@kirche-oldenburg.de

 

Wer mit Konfis unterwegs ist, hat die Familie im Gepäck. Wie die Familie lebt, an was sie glaubt und welcher Regeln des Miteinanders in ihr gelten, wirkt sich unmittelbar auf die Inhalte und die Formate der Konfirmandenarbeit aus.

Das neue KU-Praxis-Heft „Familie“ bietet eine Fülle von anregenden Bausteinen, um die Familie in der KonfiZeit ins Spiel zu bringen. „We are family!“ entwickelt eine unaufwendige 90-Minuten-Einheit zur Geschichte des 12jährigen Jesus im Tempel. Die Themengestaltung macht den Konfis Mut, Familie neu und vor allem auch als Einladung zum Leben als selbstbewusstes Familienmitglied in Gottes Wohngemeinschaft zu verstehen. Den nicht ganz unbekannten Familien-Krieg thematisiert ein Interviewrollenspiel zu Kain und Abel und bibliodramatisch geht es auf Spurensuche in der Familie des verlorenen Sohnes zu. Ideen zu Konfi-Eltern-Tagen und Konf-Eltern-Gottesdiensten finden sich ebensowie wie die gemeinsame Vorbereitung des Konfirmationsfestes. Warum nicht mal einen Familybound mit dem Smartphone unternehmen oder sich mit dem Film „Ich war das perfekte Kind“ über das schwierige Thema Ablösung und unterschiedlichen Lebensplänen auseinandersetzen?! Eigenhändig erprobt ist u.a. der handwerkliche Workshop „Meine BIOgrafieKISTE“ zum eigenen Lebensweg bei den Himmlischen Fortbildungstagen der ejo im Blockhaus Ahlhorn.
Im Orientierungs- und Forumsteil des KU-Praxis-Heftes finden sich neben Kunst- und Kooperationsprojekten gute Begründungen für die bewusste und sinnvolle Aufnahme der Familienperspektive inklusive der oft nicht ganz einfachen Elternarbeit in das Konzept der eigenen KonfiZeit.

Es wäre eine vertane Chance, die vielen guten Anregungen zur Beschäftigung mit einem existentiellen Thema der Konfis nicht genauer in Augenschein zu nehmen. Allein schon die Material-CD ist eine wahre Schatzkiste.
Wer bis hierher gelesen hat, merkt:
Wir möchten, dass dieses Heft bei allen Konfirmanden-Leuten und damit im Konfi-Alltag ankommt. Wer sich das Heft nicht selbst bestellen will, der bekommt es günstig bei uns in der Konfirmandenzeit. Ihr werdet staunen: es lohnt sich!

Was hat Dein Gottesbild mit Deinen Eltern zu tun? Eine spannende Frage, die wir mit unseren Konfirmand*innen thematisieren könnten. Weil die Menschen, die uns wesentlich in unserer Kindheit prägen, auch unsere Bilder von Gott, vom Glauben prägen. Hinein in den Kopf, aber vor allem auch ins Herz.

Wir haben uns vorgenommen, in diesem KAJAK-Blog-Jahr ein besonderes Augenmerk auf das Thema „Familie“ zu legen. Allein die Beschreibung, was und wer zur Familie gehört, steht ja schon zur Diskussion. Wie jede und jeder das für sich erlebt und beschreibt, ist eine Gesprächsrunde wert. Eltern, Geschwister, Großeltern, Paten, Traditionen und Rituale, Wertvorstellungen, Erziehungsmethoden, Freiheiten und Grenzen, Einstellungen zumt und Erfahrungen mit dem Kasus „Konfirmation“ – all das und viel mehr spielt für junge Menschen im Zusammenhang mit der Konfirmandenzeit eine wesentliche Rolle. Auch und vielleicht gerade in der beginnenden Ablösung und der Entdeckung anderer mehr oder minder verlässlicher Beziehungen auf dem Weg.

Wir freuen uns natürlich über Rückmeldungen und Kommentare und ganz besonders über Beiträge aus dem Leser*innenkreis unseres Blogs, die wir gerne veröffentlichen.