… und bis wir uns wiedersehen

Segensreiche Grüße zum Konfirmationstag

In diesen Wochen würden allerorten Konfirmationen gefeiert…. – wäre da nicht dieser Virus mit seinen Folgen. Also muss überall umgeplant werden.

Die meisten Gemeinden haben ihre Konfirmationen bis in den Herbst oder auch schon gedanklich ins nächste Jahr verschoben. Wie sich dann miteinander kirchlich und privat fröhlich feiern lässt, dazu entstehen im Laufe der Zeit viele Ideen.

Aber wie mit dem Tag der ursprünglichen Konfirmation umgehen? Viele Pastor*innen und Konfi-Teams haben sich sehr persönliche Nachrichten ausgedacht und bringen handgeschriebene Briefe, kleine Präsente, Erinnerungen aus der gemeinsamen Konfizeit etc. an die Haustüren oder per Post in die Briefkästen. Es wird geklingelt und geklönt, der Klapphocker aufgestellt, geklagt, gegrübelt und nach vorne geschaut.
Die Mühe lohnt sich, stellen die fest, die sich auf den Weg gemacht haben und eine neue Form der Verbundenheit gestalten.

Zwei wunderbare Ideen möchte ich heute und hier teilen.
In Bremen verbindet sich der farbenfrohe Regenbogen als Treuezeichen der Liebe Gottes mit einem schönen irischen Segen zu einem neuen Band der Zusage:
„… und bis wir uns wiedersehen“.
Die Karte mit dem vollen Text des Segens „Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein…“ lässt Raum für ein paar persönliche Worte.

Eine andere Idee stammt aus der Nordkirche, genauer aus Hamburg-Schnelsen. Leckere, selbstgekochte Rhabarbermarmelade als an der Haustür herzlich überreichte Einladung, den eigentlichen Konfirmationstag trotzdem und vielleicht mit einem gemütlichen Familienfrühstück zu genießen. Guten Appetit!

Matthias Hempel

Beauftragter für Konfizeit in der ELKiO, Pfarrer, Spiel- und Theaterpädagoge (AGS), Bibliologe, Geistlicher Begleiter - mehr über mich

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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    Liebes Kajak Team,

    Wir – zwei Religionslehrerinnen aus Mülheim/Ruhr- sind auf ihre Seite aufmerksam geworden, weil wir aktuell nach einem „Ersatz“ für den Abschlussgottesdienst unserer 4.Klässler suchen. Die irischen Segensgrüsse ist dabei das Lied, welches traditionell immer den Abschluss eines Schuljahres bildet. Ihre Idee mit den Armbändern ist großartig. Wir würden das so gerne für unsere Schüler übernehmen und daher möchte ich anfragen, ob man diese bei ihnen käuflich erwerben kann oder ob sie uns die Vorlage(n) zur Verfügung stellen. Wir würden uns so freuen.
    Liebste Grüße von der Hölterschule

    • Matthias Hempel

      Liebe religionspädagogische Kolleginnen,
      das ist schön, dass Sie die Idee auch so gut finden.
      Gern schicke ich Ihnen die Vorlagen per Mail zu. In Bremen, von wo wir die Idee haben, gibt es keinen Vorrat mehr. Und wir sind auch erst in der Bestellphase…
      Alle Gute und Segen wünscht Matthias Hempel

  2. Avatar

    Oh, die Armbänder wären auch was für unsere Kindergottesdienstkinder, die wir schon so lange nicht mehr gesehen haben. 🙂

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