Viele lassen sich angesichts der anstrengenden Corona-Zeiten was einfallen, damit den Konfis und auch den Teamer*innen nicht langweilig wird. Zum Beispiel die StiftungsTeamer*innen aus Wittenberg.

Am Freitagabend des 23. Oktober treffen sich Konfi-Gruppen mit ihren Teamer*innen aus der ganzen Republik. Jede für sich im Gemeindehaus. Und alle miteinander online verbunden via Live-Stream aus Wittenberg.

Gemeinsam gibt es eine interaktive Spiele-Action im „Wetten, dass – Format“ und ein Live-Band auf der Bühne in Wittenberg. Wenn am Ende das Gewinnerteam feststeht, gibt es noch eine Online-Andacht.

Warum der Aufwand? Erstens weil es Spaß macht, solche Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Und zweitens, weil nicht nur in Wittenberg die großen Camps und überhaupt fröhliche Events in diesem Jahr abgesagt wurden – ein paar Highlights braucht der Mensch doch trotzdem!

Ich bin gespannt, wie viele Konfi-Gruppen sich zu diesem Ereignis angemeldet haben. Hier bei uns werden es aufgrund der Herbstferien vermutlich nur wenige sein – na, mal abwarten.

Auch wenn die Anmeldefrist natürlich längst vorbei ist, lohnt es sich, die Idee noch mal in den Blick zu nehmen. Warum sollte so ein Format nicht auch woanders zünden und fröhliche Wiederholungen feiern?! Hier gibt es die entsprechenden Infos zum Event: https://konficamps-wittenberg.de/wp-content/uploads/2020/09/Lets-play-together_Infosheet_KonfiCampsWittenberg.pdf

Wer jetzt neugierig geworden ist und mehr wissen will, kann sich an Miriam Kuhnke wenden (+49 170 7038236 +49 3491 -50527-19 miriam.kuhnke@wittenberg.ekd.de) oder sich auf www.konficamps-wittenberg.de schlau machen.

Eine dreiteilige Online-Fortbildung unter dem Titel „Zoom, KonApp, Instagram und Co.“ fand in den letzten Wochen großen Anklang. Mit gemeinsamen Kräften aus dem bundesweiten Netzwerk der Konfi-Arbeit beteiligten sich bis zu 120 Personen aus allen Regionen der EKD – natürlich auch aus der oldenburgischen Kirche – an dem neu entwickelten Format.

Neben Impulsvorträgen zu einer Vielzahl digitaler Tools gab es Praxisworkshops, Übungsphasen und Austauschrunden. Die Teilnehmer*innen bildeten das ganze Spektrum vom erfahrenen Online-Profi bis zum interessierten Erstnutzer. Und alle konnten für ihre Arbeit vor Ort etwas mitnehmen. Denn im dritten Teil ging es darum, wie die vielen digitalen Möglichkeiten mit einer guten analogen Praxis klug verknüpft werden können.

Ein besonderer Mehrwert besteht darin, dass zu den Tools bzw. Plattformen Zoom, KonApp, Mentimeter, ONCOO, Padlet, Instagram und Actionbound Tutorials und Beispiel entwickelt wurden, die sich alle Interessierten auf der Materialseite des RPZ Heilsbronn anschauen und nutzen können.

Anfang Februar 2021 gibt es für die Teilnehmerinnen noch einmal eine kleine Auffrischung. Darüber hinaus planen die Konfidozent*innen der Landeskirchen weitere solcher digitalen Fortbildungsformate. Wir werden alle KAJAK-Leser*innen darüber auf dem Laufenden halten….

„Spukt es in der Kirche? Oder warum reden die da immer vom heiligen Geist?“

Mit dieser Frage startet der pfiffige und abwechslungsreiche Einzel-Bound, den Achim Plagentz zum Thema „Pfingsten/Heiliger Geist“ entwickelt hat.


Einfach die App Actionbound aufs Smartphone laden und los gehts.
Fragen beantworten, Fotos machen, Videos drehen, kreativ Tauben basteln, Rätsel lösen und noch mehr. Ich hatte jedenfalls Spaß!
Am Ende können die Ergebnisse von den Konfis, Teamer*innen und sonstwem u.a. auch der Gruppenleitung zugeschickt werden. An die gemachten Erfahrungen lässt sich dann beim nächsten Konfi-Treffen, analog oder digital, super anknüpfen.
Zum Bound kommt man über einen QR-Code. Und für die Gruppenleitung gibt es ein Kurzanleitung an die Hand. Einfacher geht es eigentlich nicht!

Aber nicht nur digital darf gespielt werden. Auch ganz real physisch gibt es tolle Spieletipps, die den nötigen Abstand und die Hygiene im Blick haben und trotzdem viel Spaß machen.
Allein 82 coronataugliche Spielvorschläge bietet Ullis Materialbörse. Noch mehr Tipps gibt´s natürlich auf unserer bundesweiten Seite unter der Rubrik Neu-Start mit der Konfi-Arbeit.

Denn eins ist ja wohl klar. Konfi ohne Spiele, das geht gar nicht…

Der Heilige Geist setzt Menschen in Bewegung. Deshalb hier kurz vor dem Fest noch drei Impulse. Für alle, die sich spontan begeistern lassen:

Workout – Gottesdienst

In der Joggingshose zum Gottesdienst – das ist nicht jedermann und jederfrau Sache. Aber beim zweiten Workout – Gottesdienst von Kirche und Sport zu Pfingsten ist das ein guter Dresscode. Mal sehen, ob die meisten nur zuschauen oder mit „Feuer und Flamme“ dabei sind.
Wichtig für das richtige Timinge: Als gutes Fest-Warmup startet das Ereignis bereits am Pfingstsamstag um 18 Uhr:
https://www.evangelisch.de/inhalte/170646/27-05-2020/workout-gottesdienst-zu-pfingsten-kirche-und-sport

Tauben auf die Straße malen

Wer es freihändig nicht hinbekommt, nimmt einfach die Schablone und malt zu Pfingsten mit Kreide eine Taube auf die Plätze, Straßen und Bürgersteige. Und dazu „Gott beflügelt – Frohe Pfingsten!“
Eine schöne kontaktschonende Aktion aus Magdeburg nicht nur für Konfis:
https://www.evangelischejugend.de/jugendverband/aktuelles/neuigkeiten/gott-befluegelt-frohe-pfingsten-bringt-die-tauben-auf-die-strasse.html

Pfingsten mit der KonApp

Vikar Frank W. Echsler aus unserer oldenburgischer Kirche hat eine rein digitale Einheit zum Thema „Pfingsten“ mit Hilfe der KonApp entwickelt und durchgeführt. Eine Woche lang gab bzw. gibt es noch gegen 10 Uhr einen entsprechenden Post. Nach Abschluss der Projekts findet sich hier eine erfahrungsgesättigte Version – jetzt erst mal der ideale Plan:
https://www.konapp.de/media/tyfo20436-b975982cda6972164ae99d2ee5fe1340/Pfingsten+Entwurf+KonApp+%28ohne+Daten%29+Seitenlayout+neu.pdf

Da Pfingsten ja eine langfristig wirksames Fest ist, können diese Ideen natürlich auch nach den Festtagen nachhaltig in Szene gesetzt werden….

[Beitragsbild: youtube]

„Eine Welt der echten Wertschätzung, des respektvollen Austauschs.“
Diese Welt kommt in der medialen Öffentlichkeit kaum vor, sagt der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Und genau um diese besondere Erfahrung geht es uns, wenn wir (nicht nur, aber natürlich auch) für Konfis und Teamer*innen mit der Konfizeit Räume und Zeiten gestalten, in denen sie sich mit Fragen über „Gott und die Welt“ beschäftigen. Das ist eine unserer Herausforderungen in diesen Corona-Lockerungs-Zeiten.

Angesichts der Möglichkeit, sich in Niedersachsen und in einigen anderen Bundesländern wieder physisch auf dem Kirchengelände zu treffen, suchen wir in aller Ruhe oder auch etwas aufgeregt den richtigen Mix zwischen neu gewonnen digitalen Arbeitsformen und einer hygienisch aufwändigen und zugleich entspannten, fröhlichen physischen Konfizeit. Haben wir die AHA-Regeln im Griff (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken), entwickeln wir Formen und Wege, die nach der langen Zeit der Kontaktarmut eine vertrauensvolle Gemeinschaftserfahrung schaffen. Wie sagte es ein Kollege vorhin: Und wenn die Konfis auch nur einfach die Gelegenheit nutzen wollen, sich untereinander auszutauschen. Das ist gegenwärtig auch schon ein kostbarer Moment.

Also probieren wir aus, was geht, Spaß und Sinn macht, in Bewegung bringt und spirituell berührt. Das muss alles nicht perfekt sein, sondern darf mutig und mit Selbstvertrauen in Szene gesetzt werden. Wir haben eine ganze Menge drauf! Und auf jeden Fall lohnt es sich, andere zu fragen, was ihnen dazu einfällt. Meine Erfahrung: Das lohnt sich und bringt raus aus dem einsamen Nachdenken.

Ein frisch in seine neue Wohnung eingezogener junger Mann hat sich ziemlich am Anfang seiner neu gewonnenen Selbständigkeit ein Schild mit der Aufschrift „Heimathafen“ an die Wand gehängt: Hier bin ich ab jetzt zuhause, hier gehe ich regelmäßig vor Anker und ruhe mich aus. Und damit er alleine, aber nicht einsam ist, trifft es sich gut, dass die Familie des jungen Mannes nicht so weit entfernt wohnt. Die „häusliche Gemeinschaft“ bzw. Familie bekommt in diesen Zeiten hohe Bedeutung zugemessen. Es ist zu hoffen, dass diese schutzverordnete Nähe neben kritischen Potenzialen auch viele positive Erfahrungen und seelische Wärme mit sich bringt.

Viele gute Ideen, damit Kirche zum fußläufig erreichbaren oder auch digitalen Heimathafen (in Wilhelmshaven sagt man „Havenkirche“) wird, finden sich zunehmend auch hier.

Um noch mehr gute Ideen wird herzlich geworben! Wir können davon eigentlich ja nie genug kriegen.