Konfi3 – ein Erfolgsmodell

Der Fachtag am 14. März im Blockhaus Ahlhorn stieß auf reges Interesse bei Pfarrer*innen, Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen der Kinder- und Jugendarbeit. Konfi3 – wie geht das? Wie sieht das Modell aus? Wie lässt es sich in meiner Gemeinde verwirklichen?

Angelika Behling, Diakonin aus dem Kirchenkreis Wolfsburg-Wittingen, stellte ihre guten Erfahrungen mit dieser – noch – besonderen Form der Konfirmandenarbeit vor: die Konfirmandenzeit beginnt, wenn die Kinder in der dritten Klasse sind. Ein Jahr lang begleiten Ehrenamtliche – Eltern oder Jugendliche – eine kleine Konfi-Gruppe, erzählen ihnen biblische Geschichten und entdecken mit ihnen die Gemeinde. Die Konfis erfahren wichtige Grundlagen des christlichen Glaubens und erleben die Gemeinschaft ihrer Gruppe. In einer Zwischenphase folgen altersgerechte Angebote und Aktionen, bis dann in der 8. Klasse die letzte Phase die Jugendlichen zur Konfirmation führt.

Angelika Behling nahm uns mit auf eine spannende Zeitreise durch 6 Jahre Konfizeit. Kompetent und anschaulich erläuterte sie ihren Weg mit dem Modell Konfi3 und machte uns Mut, uns auch an die Umsetzung zu wagen.

Viele Photos zeigten die Begeisterung der Kinder, das mitgebrachte Material eröffnete eine Vielzahl an Gestaltungsideen und machte Lust auf Konfi3.

Erfüllt mit vielen Anregungen für die Konfizeit und mit der Frage: wie kann ich das bei mir umsetzen? machten sich die Teilnehmenden am Ende des Fachtages auf den Heimweg.

Für einige steht schon fest: Konfi3-wir sind dabei!

Photos: Matthias Hempel

 

 

seit 1995 Bildungsreferentin im Landesjugendpfarramt Oldenburg, dort seit 2010 verantwortlich für den Schwerpunkt Verknüpfung von Jugendarbeit und Konfirmandenarbeit - mehr über mich

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