HEMPEL KAJAK AUSWAHL (126)Schweden gehört zu den Ländern, in denen ich sehr gern Urlaub mache. Manchmal ergibt es sich, dass aus diesem Land Impulse kommen, die auch für meine Arbeit wichtig sind. Vor ein paar Jahren  gab mir eine Kollegin ein Faltblatt, das sich an Konfirmandeneltern wendet und das sie in einer südschwedischen Gemeinde entdeckt hatte.

Mich hat dieser Elternbrief mit seiner wertschätzenden achtsamen Art sehr berührt. Deshalb veröffentliche ich hier in Auszügen den ersten Teil. Der zweite Teil folgt in der nächsten Woche.

Zur Erklärung: in Schweden ist es üblich, dass sich auch fremde Erwachsene duzen. Das habe ich in der Übersetzung beibehalten. 

„In diesem Faltblatt kannst du mehr über die Konfirmation lesen und was es bedeutet, jugendlich zu sein. Wenn du Fragen hast oder mit jemandem sprechen möchtest, nimm gern Kontakt mit deiner Kirchengemeinde auf …

Die Kindheit zu verlassen ist Weiterlesen

Hier ein Beispiel, wie wir unsere Konfirmand_innen an die 10 Gebote heranführen.
Der Rahmen ist ein Blockseminar: 10 – 14 Uhr inklusive einem Imbiss.

10:00 Uhr Begrüßung
10:15 Uhr Einstieg ins Thema:

„Das Dorf ohne Regeln“
Als Nachrichtensendung vorgetragen, mit einer Schalte zum Reporter vor Ort…

Die Leute im Dorf hatten die Regeln satt.
Alles war vorgeschrieben: wann sie aufstehen, wann sie zur Arbeit gehen sollten, wann Sonntag war und wann Werktag. Den Schülern wurde vorgeschrieben, wann die Schule beginnt, dass sie ein Taschentuch bei sich tragen und zu Hause die Zähne putzen sollen. Es gab Regeln, wie man über die Straße geht, wie lange man am Abend duschen darf und wie lange Klavier spielen.
Es waren wirklich viele Vorschriften, und die Leute beschlossen:
Von heute an gelten keine Regeln mehr. Das war schön.
Schalte zum/r Reporter_in vor Ort, diese_r interviewt Dorfbewohner_innen:

Hier setzt das Interview ein.
(Wir haben zwei Teamerinnen Jugendliche aus dem Dorf spielen lassen und zwei Erwachsene jeweils Erwachsene aus dem Dorf)

Infos die im Interview bekannt werden: Weiterlesen

Seit ein paar Jahren gibt es sie: Arbeitsgruppen in Kirchenkreisen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Bereiche Konfirmandenarbeit und Kinder- und Jugendarbeit besser miteinander zu verknüpfen.

DSCN2292Ihren Anfang haben diese AGs 2013 bei einem Fachtag im Jugendhof Steinkimmen genommen. Nachdem am Vormittag ein Jugendpfarrer aus Ulm von Verknüpfungsprojekten in seinem Kirchenkreis berichtet hatte, entstand der Wunsch, auch hier in den Kirchenkreisen stärker zusammenzuarbeiten.

Mittlerweile gibt es Verknüpfungs-AGs in den Kirchenkreisen Weiterlesen

Psalm 23 Häuschen webAn zwei Samstagen trafen sich 28 Konfirmand_innen aus Wardenburg, um den Psalm 23 mal anders kennenzulernen. Beim ersten Treffen ging es um eine persönliche Annäherung und Auseinandersetzung mit Hilfe von Stationen zum Psalm.

Bei den Stationen wurde sich mit dem eigenen bisherigen „Lauf des Lebens“ beschäftigt und Perlenketten aufgezogen, die prägenden Punkte im Leben darstellten. Angelehnt war diese Station an die Verse „Du führest mich auf rechter Straße um deines Namens willen.“. Außerdem konnte die Station der „Dunkelheit“ erlebt werden, bezogen auf die Verse “Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück“. Passend dazu konnten sich die Konfirmand_innen eine Kerze gestalten, die Licht ins Dunkle bringen kann. Zu den Versen „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln“ haben sich die Konfirmand_innen Gedanken gemacht, wem sie vertrauen können. Weiterlesen

HEMPEL Romanischer Christus webIm Rahmen einer Einheit zum Thema „Glaube“ wurden Konfirmand_innen eingeladen, ihr eigenes „Credo“ zu formulieren.
Zum Einstieg hatten die Konfirmanden Zeit, sich an den ausgelegten Beispielen Anregungen zu holen, um dann selber zu formulieren, woran sie im Moment glauben.

Hier ein paar Glaubens-Bekenntnisse zur Auswahl:

  • Ich glaube an Gott. Da es manchmal Momente gibt, in denen nicht passiert, was man erwartet. Man besitzt einen „Schutzengel“, bei dem man sich geborgen fühlt.
  • Ich glaube an die Aufnahme in den Himmel und denke oft darüber nach. Das Ewige Leben kann ich manchmal aber nicht nachvollziehen, da es für mich nicht nach … klingt.
  • Warum glaube ich eigentlich an Gott?
    Diese Frage ist schwierig … Mit meiner Oma bin ich früher in die Kirche gegangen… Ich fand es langweilig und zum Kotzen. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass Kirche alte und junge Menschen zusammenbringt! Das finde ich gut und deshalb freue ich mich auf Konfi!
  • Ich glaube, dass Gott existiert, weil immer, wenn ich verzweifelt war oder glaubte das mein Leben nichts sei, hatte ich immer wieder Mut, weiter zu machen und nicht aufzugeben.
  • Ich glaube, dass es einen Gott gibt und das er mich beschützt. Denn wenn ich Probleme habe, habe ich manchmal das Gefühl, dass mir jemand zuhört und jemand da ist.
    Ich glaube auch, dass es einen Himmel gibt, wo man alle Verstorbenen wieder trifft.
    Manchmal glaube ich, dass man wieder geboren wird, da man manchmal ein Déjà-vu hat. Manchmal glaube ich aber auch nicht dran.
    Ich glaube, dass Jesus gelebt hat. Aber nicht ganz so, wie es in der Bibel steht.
  • … mehr Beispiele gibt es in:
    Ullis-Materialnoerse

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