pf.homa150926.20In unserer Kirche gibt es viele gelungene Verknüpfungsprojekte von Konfirmanden- und Jugendarbeit. Eines der ältesten ist der Hoffnungsmarsch (Homa) im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven. Begonnen hat alles in den 80er Jahren mit einem Hungermarsch. Der Name hat sich inzwischen geändert, aber das Format ist geblieben. Mittlerweile sind es drei Hoffnungsmärsche, die zeitgleich in den Regionen des Kirchenkreises stattfinden.

Organisiert werden die jährlich stattfindenden Hoffnungsmärsche von den Haupt- und Ehrenamtlichen der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises.

In diesem Jahr war ich dabei, als sich mehr als 250 Konfirmand_innen, Pfarrer_innen sowie Haupt- und Ehrenamtliche der evangelischen Jugend am Samstag, den 26. September um 11.00 Uhr in der St. Johannes-Kirche in Waddewarden trafen. Nach einem Eröffnungsgottesdienst machten wir uns bei sonnigem Herbstwetter auf den Weg nach Hooksiel, begleitet von Feuerwehr und Polizei. Dort gab es am Gemeindehaus zur Stärkung Hot Dogs und Getränke für alle. Wohl verdient nach 6 Kilometern zügigem Gehen für den guten Zweck. Alle haben durchgehalten, auch wenn einigen gegen Ende die Puste ausging und die Fußsohlen wehtaten. So durfte der eine oder die andere doch ein Stück im Begleitfahrzeug mitfahren … Mit einem Segenskreis endete der Homa gegen 14.00 Uhr.

Gesammelt wurde wieder für ein Brot-für-die-Welt-Projekt. Im Vorfeld des Hoffnungsmarsches hatten sich die teilnehmenden Konfergruppen inhaltlich vorbereitet und über das Projekt informiert. Dann ging es mit Patenbriefen auf die Suche nach Sponsoren für den Lauf, vor allem im Freundeskreis und in der Familie, aber auch in der Nachbarschaft. So konnten insgesamt mehr als 4.300,- Euro „erlaufen“ werden.

Beeindruckt hat mich die gute Atmosphäre des Homa, das große Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen und das hohe Interesse und die hohe Motivation der Konfirmand_innen, die spürbar mit viel Überzeugung dabei waren.

Ein tolles Beispiel für gelingende Verknüpfung!

 

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