Mutmaßungen über die Zukunft der Jugendarbeit

So lautete der Titel eines spannenden Fachtages, der 2015 in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau stattgefunden hat. Zu diesem Fachtag ist nun eine kleine gleichnamige Dokumentation erschienen.

30 Jahre Jugendarbeit waren der Anlass für diesen Fachtag, der anregende Referate, spannende Diskussionen und viele neue Ideen brachte. Wie sieht Jugendarbeit in 30 Jahren aus – 2045?

Prof. Dr. Richard Münchmeiers sehr anregender Vortrag „Wie geht es weiter? Mutmaßungen über die Zukunft der Jugendarbeit“ bildete die Grundlage für den Tag und ist vollständig in der Dokumentation enthalten. Nach einem Blick auf die heutige Lage der Jugendarbeit beschreibt er die Funktion von Jugendarbeit und die Aufgabe der Menschen, die in ihr ehren- und hauptamtlich tätig sind. Mein Lieblingszitat: „Man kann auch ohne Hilfe der Jugendarbeit erfolgreich ein erwachsener und kompetenter Mensch werden.“ Aber sein Vortrag ist natürlich trotzdem ein Plädoyer für eine eigenständige, starke Jugendarbeit!

Zwei Stellvertreter*innen der ejhn, Jasmin Meister und Noah Kretschel,  formulieren „Erwartungen der Jugend an ihre Evangelische Kirche in Hessen und Nassau“. Sie wagen einen Blick in die Zukunft und malen aus, wie sie sich Jugendarbeit in 30 Jahren vorstellen.

Ich habe die Dokumentation als sehr anregend und motivierend empfunden. Sie macht Lust, einen genaueren Blick auf die Lage der Jugendarbeit heute zu werfen und sich der Frage zu stellen, wohin es denn gehen soll: wie wird sich Jugendarbeit in den nächsten 30 Jahren gestalten?

Die Dokumentation steht als Download zur Verfügung:

http://www.ev-jugendarbeit-ekhn.de/1518.0.html

 

seit 1995 Bildungsreferentin im Landesjugendpfarramt Oldenburg, dort seit 2010 verantwortlich für den Schwerpunkt Verknüpfung von Jugendarbeit und Konfirmandenarbeit - mehr über mich

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für diesen Beitrag zum sehr aktuellen Thema „Jugendarbeit“. Ich bemühe mich gerade mit allen Kräften und nach vielen Seiten, die Verknüpfung von KA und JA in meiner Gemeinde hinzubekommen. Ohne Diakon schwierig, aber nicht unmöglich. Wir brauchen eine gute, solide Jugendarbeit. Damit das gelingt, müssen ejo und PfarrerInnen enger zusammenarbeiten. Ein runder Tisch wäre mal schön, Ideenaustausch und Hilfsangebote – regional und überregional. Na, wie wär´s?

    • Liebe Natascha Hillje-von Bothmer, danke für den engagierten Kommentar! Es gibt in unserer Kirche bereits einen Runden Tisch zu diesem Thema: das KAJAK-Netzwerk-Treffen. Dort treffen sich Hauptamtliche der Jugendarbeit und Pfarrer*innen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, die beiden Arbeitsbereiche besser zu verknüpfen, gemeinsame Veranstaltungen zu planen usw.
      Herzliche Einladung zum nächsten Termin: 25.10.2017, 10-13 Uhr im Gemeindehaus in Metjendorf!
      Freundliche Grüße,
      Angelika Pfeiler

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