Was ist denn fair?

Das fragen uns die philippinischen Frauen, die den Weltgebetstagsgottesdienst für 2017 erarbeitet haben. Wie seit vielen Jahren gibt es auch diesmal ein Bausteine-Heft für den Kindergottesdienst und die Jugendarbeit.

In dem Vorschlag für einen Weltgebetstag mit Jugendlichen steht die Zerstörung der ehemals wunderbaren Natur der Philippinen und das Leben von Menschen mit Behinderungen im Mittelpunkt. Hier liegen die Hauptprobleme des Landes: die Ausbeutung der Natur durch den Menschen hat auf den Philippinen unvorstellbare Ausmaße angenommen. Besonders schwer haben es Menschen mit Behinderungen. Für sie gibt es keine organisierten unterstützenden Angebote wie bei uns.

Aber das Materialheft berichtet auch von positiven Ansätzen, zum Beispiel einem Baumpflanzprojekt, und beschreibt den Alltag von Kindern und Jugendlichen auf den Philippinen.

Auch die Materialien für den Kindergottesdienst können – leicht abgewandelt – gut in der Konfirmandenarbeit oder in der Jugendarbeit eingesetzt werden.

Mir gefällt am Weltgebetstag, dass ich mich intensiv mit der Situation von Menschen – und Natur – in einem speziellen Land auseinandersetzen, für einige Zeit den Fokus auf ein Land richten kann. Auf dieser Grundlage kann ich in Solidarität mit diesen Menschen im Weltgebetstagsgottesdienst „informiert beten und betend handeln“ – so das Motto der Weltgebetstage.

Für mich sind Weltgebetstage eine gute Möglichkeit zu zeigen, wie ich als Christin in dieser Welt leben möchte. Und darüber mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, finde ich sehr spannend und lohnend. Für die Jugendlichen, für mich, für die Menschen zum Beispiel auf den Philippinen.

Weitere Informationen zum Weltgebetstag finden sich hier: www.weltgebetstag.de.

Die Materialien zum Weltgebetstag sind erhältlich bei:

MVG in Aachen

Telefon: 0241 47986300

Email: bestellung@eine-welt-shop.de

www.eine-welt-shop.de

seit 1995 Bildungsreferentin im Landesjugendpfarramt Oldenburg, dort seit 2010 verantwortlich für den Schwerpunkt Verknüpfung von Jugendarbeit und Konfirmandenarbeit - mehr über mich

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