Mich begeistern Spiele, für die ich kein Material brauche – keine Bälle, keine Taue, keine Stifte….

Vor ein paar Tagen habe ich bei einer Konfiteam-Schulung des Kirchenkreises Oldenburg-Stadt ein solches Spiel kennengelernt und ich finde es so klasse, dass ich es in die Liste meiner Lieblingsspiele aufgenommen habe.

Spiel_2015_ejo-VV_UMartens

 

Es eignet sich gut, um miteinander warm zu werden, zur Auflockerung, um den Kopf frei zu kriegen, zum Spaß haben, es fördert die Körperwahrnehmung und die Konzentration ….

Und so wird es gespielt:

Ziel ist es, die Handeines Mitspielers / einer Mitspielerin zu berühren. Und dafür Sorge zu tragen, dass die eigenen Hände „in Sicherheit“ sind.

Zu Beginn stehen alle eng im Kreis und halten ihre Hände in die Mitte. Alle zählen laut rückwärts 3 – 2 – 1 und machen danach einen (!) beherzten Schritt oder Sprung zurück. Die Hände dürfen dabei etwas zurückgenommen, aber nicht hinter dem Rücken versteckt werden. Nun beginnt die Spielleitung mit der ersten Aktion: Sie oder er machen einen Schritt oder Sprung vorwärts auf einen Mitspieler / eine Mitspielerin zu und versucht dabei, eine Hand zu berühren. Die Mitspielerin / der Mitspieler macht eine Ausweichbewegung, um diese Berührung zu vermeiden.

Wenn es gelingt, die Hand der Mitspielerin / des Mitspielers zu berühren, scheidet diese_r aus. Wenn nicht, ist jetzt der oder die nächste im Kreis mit einer Aktion an der Reihe.

Spielregeln:

– es wird immer reihum im Kreis gespielt

– jede_r, der / die dran ist, darf nur eine Bewegung machen, also einen Schritt oder Sprung und eine dazugehörige Bewegung der Hände

– wer ausgeschieden ist, verlässt den Kreis, so dass für alle sichtbar ist, wer noch im Spiel ist

– wer dran ist, kann auch nur ein Ausweichmanöver machen

– es herrscht freie Wahl, wessen Hände man zu berühren versucht

Für dieses Spiel braucht man zwischen 5 und 15 Mitspieler_innen. Bei mehr Personen sollte man zwei Gruppen bilden, sobald alle verstanden haben, wie das Spiel geht.

Es empfiehlt sich, einen Probedurchgang zu machen. Ich habe das Spiel erst begriffen, als wir es gespielt haben. Die ganze Gruppe war sehr begeistert von dem Spiel und die Jugendlichen haben es auch in den Pausen immer wieder gespielt.

 

Foto: Uwe Martens, Landesjugendpfarramt

 

 

 

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