Seit ein paar Jahren gibt es sie: Arbeitsgruppen in Kirchenkreisen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Bereiche Konfirmandenarbeit und Kinder- und Jugendarbeit besser miteinander zu verknüpfen.

DSCN2292Ihren Anfang haben diese AGs 2013 bei einem Fachtag im Jugendhof Steinkimmen genommen. Nachdem am Vormittag ein Jugendpfarrer aus Ulm von Verknüpfungsprojekten in seinem Kirchenkreis berichtet hatte, entstand der Wunsch, auch hier in den Kirchenkreisen stärker zusammenzuarbeiten.

Mittlerweile gibt es Verknüpfungs-AGs in den Kirchenkreisen Wesermarsch, Oldenburg-Stadt und in Friesland-Wilhelmshaven. In ihnen treffen sich Hauptamtliche der Kinder- und Jugendarbeit und Pfarrer_innen. Das inhaltliche Spektrum ist weit: neue Modelle in der Konfirmandenarbeit, gelungene „Unterrichts“-Stunden, Umgang mit schwierigen Situationen, Gestaltung der Übergänge von der Konfirmandenarbeit in die Jugendarbeit, Planung und Durchführung gemeinsamer Projekte und Aktionen, …

So wurde in der Arbeitsgruppe des Kirchenkreises Oldenburg-Stadt inzwischen eine Schulung für Teamer_innen in der Konfirmandenarbeit geplant und durchgeführt. Und 2016 wird es einen Tag für Konfirmand_innen auf dem Gelände des Gertrudenheims geben mit vielfältigen Workshops und einem Abschlussgottesdienst.

Auch in der Arbeitsgruppe in der Wesermarsch werden die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit viel Freude am gemeinsamen Denken und Tun ausgelotet, Ideen ausgetauscht und neue Formate geplant. So standen beim letzten Treffen die Vorstellung einjähriger KA-Modelle und die Erfahrungen damit und die Möglichkeiten der Beteiligung des Kreisjugenddienstteams im Mittelpunkt.

Die Verknüpfungs-Arbeitsgruppe im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven war die erste ihrer Art in der Oldenburger Kirche. Ein besonderer Schwerpunkt lag hier in der kollegialen Beratung. Darüber hinaus wurde die AG genutzt zum besseren Informationsaustausch aus beiden Arbeitsfeldern.  Diese Arbeitsgruppe hat sich in den vergangenen Monaten nicht getroffen, ein Neubeginn wird gerade angepackt.

Gemeinsam ist den Arbeitskreisen der Wunsch nach mehr kollegialem Austausch und Miteinander über die Berufsgruppen hinweg. Die Konfirmand_innen, ihr Lebensalltag und ihre Bedürfnisse werden ebenso in den Blick genommen wie die veränderten gesellschaftlichen und kirchlichen Rahmenbedingungen.

Das Fazit aller Beteiligten: Verknüpfung ist sinnvoll, bringt neue Impulse, wirkt motivierend und macht FREUDE!

Begleitet und unterstützt werden die Arbeitsgruppen auch von landeskirchlicher Seite aus von Matthias Hempel und Angelika Pfeiler.

 

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